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Diabetologische Gemeinschaftspraxis Dr. med. Hadem/Spreda

Vorsorge

Impfen - Der wirksame Schutz

Die Impfung ist ein wirksames Mittel, um sich vor bakteriellen oder viralen Erkrankungen zu schützen. Der Hauptteil aller Impfungen erfolgt in der Kindheit und Jugend. Zwischen dem 18. und 60. Lebensjahr ist eine Auffrischungsimpfung gegen Tetanus und Diphtherie dringend geraten. Diese sollte alle 10 Jahre erfolgen. Ebenso sollte einmalig zusammen mit der Tetanus und Diphtherieimpfung auch der Keuchhustenschutz aufgefrischt werden. Zudem sind auch andere Impfungen in dieser Lebensphase geboten, wenn Sie einem besonderen Risiko durch Beruf oder Reisen ausgesetzt sind. Bestimmte Erkrankungen machen einen erweiterten Impfschutz zusätzlich notwendig.
Ab dem 60. Lebensjahr sollte regelmäßig eine Impfung gegen Pneumokokken - einmalig - sowie gegen die Influenza-Grippe - jedes Jahr - erfolgen.

Pneumokokken

Pneumokokken - Die stille Gefahr

Ca. 12.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an Pneumokokken.

Was sind Pneumokokken?

Pneumokokken (auch Streptococcus pneumonieae) sind Bakterien, die äußerst widerstandsfähig sind. Sie haben gegen Antibiotika Resistenzen entwickelt. Das heißt, dass ein Teil der Bakterien nicht auf die üblichen Antibiotika reagiert. Dadurch wird eine Therapie erheblich erschwert.

Was wird durch Pneumokokken verursacht?

Pneumokokken können schwere Lungenentzündungen und lebensbedrohliche Blutvergiftungen verursachen. Ebenso können Mittelohr- und Hirnhautentzündungen durch sie ausgelöst werden. Besonders ältere Menschen werden von der Krankheit getroffen. 80 bis 90% der Sterbefälle sind über 60 Jahre alt. Der Grund: Im Alter lässt die Immunabwehr gegen bestimmte Keime nach. Die geschwächte Immunabwehr ist ein Hauptrisikofaktor. Daher wird diese Impfung nicht nur bei Menschen über 60 Jahren und chronisch Kranke empfohlen. Hierzu zählen Diabetiker, Asthmatiker, Herz-Kreislauf-Kranke usw.

Wie kann ich mich gegen die Krankheit schützen?

Die wichtigste Schutzmaßnahme ist die Pneumokokken-Impfung. Diese wird von der ständigen Impfkommission für alle oben genannten Gruppen empfohlen. Sie ist kostenlos und wird von der Krankenkasse für Menschen über 60 Jahren und chronisch Kranke bezahlt.

Wie oft muss die Impfung durchgeführt werden?

Die Impfung sollte laut den Impfempfehlungen des Robert-Koch-Instituts alle 6 Jahre wiederholt werden. Diese Empfehlungen sind 2011 geändert worden. Aktuell wird die Impfung jetzt nur noch ein Mal im Erwachsenenalter empfohlen. Selbstverständlich führen wir in unserer Praxis diese Impfung durch.

Grippeschutzimpfung

Influenzagrippe

Was ist die Influenzagrippe?
Die Influenzagrippe ist eine grippale Erkrankung, die durch das Influenza-Virus ausgelöst wird und sehr schwere Krankheitsverläufe mit Lungenentzündungen und unter Umständen auch tödlichen Folgen nach sich ziehen kann. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Institutes sterben bei einer gewöhnlichen Influenzawelle in Deutschland ca. 8.000 bis 11.000 Menschen. Bei einer außergewöhnlich starken Influenza-Aktivität wie z.B. in der Saison 1995/96 waren ca. 30.000 Influenza-Tote in Deutschland zu beklagen.

Bin ich gefährdet?

An einer Influenzagippe sterben häufig Menschen, die über 60 Jahre alt sind, oder Menschen mit einer chronischen Erkrankung wie: Asthma, Diabetes oder einer Herzerkrankung. Besonders gefährdet ist auch das medizinische Personal wie auch Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts empfiehlt die Impfung ab 2010 auch für Schwangere und Personen mit chronisch-neurologischen Krankheiten.

Wenn Sie über 60 Jahre alt sind oder an einer chronischen Erkrankung leiden, haben Sie ein erhöhtes Risiko, an einer Influenza-Grippe erkranken und zu sterben.

Ca. 30 Millionen Menschen gehören in Deutschland zu diesen Risikogruppen. Nur die Hälfte der Menschen lässt sich impfen. Gehören Sie dazu?

Wie kann man sich schützen?

Eine Impfung pro Jahr bietet für die nächste Grippe-Saison in der Regel ausreichenden Schutz vor der schweren Influenza-Grippe. Die Impfung bekommen Sie, falls Sie zu einer der oben aufgeführten Risikogruppen gehören, in unserer Praxis umsonst. Der Zeitpunkt für eine Impfung ist in der Regel der Oktober und November eines jeden Jahres. Sollten Sie den Zeitpunkt verpasst haben, kann man auch noch später die Impfung vornehmen.

Die Grippeschutzimpfung hilft nicht gegen die normale Erkältung, die oft auch als grippaler Infekt bezeichnet wird.

Wenn bei mir noch nie eine Grippe aufgetreten ist, soll ich mich trotzdem impfen lassen? Diese Frage wird uns immer wieder gestellt. Die Antwort, ein eindeutiges Ja!
Dass Sie noch nie in der Vergangenheit eine Grippe bekommen haben, heißt nicht, dass Sie auch nie eine bekommen können.